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Rückblick: Privacy Ring Liechtenstein 2026

Der diesjährige Privacy Ring fand zum nunmehr 15. Mal am 12. Februar 2026 in den Räumlichkeiten der Universität Liechtenstein in Vaduz statt.

Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Datenschutz und neue Technologien – zwischen Regulierung und Praxis“

Dabei war das Thema der Künstliche Intelligenz – als Teil unseres täglichen Alltags – und dessen Bedeutung auf die Datenschutz-Praxis klar im Fokus. Die spannenden und informativen Fachverträge hochkarätiger Datenschutz-ExpertInnen reichten von IT-Sicherheit mit Datenschutz, über Cloud-Dienste und Datentransfer, aktuelle Herausforderungen der Aufsichtsbehörden zur Informationsfreiheit, bis hin zu Berichten über aktuelle Entscheidungen im Datenschutzbereich. Zum Abschluss fand eine lebhafte Podiumsdiskussion aller Teilnehmenden zum Thema Microsoft 365 statt.

Wir bedanken uns bei allen Vortragenden und auch bei der Vielzahl teilnehmender Personen, welche in diesem Jahr mit über 100 Personen eine Rekordzahl erreicht hat.

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Rückblick: Privacy Ring Wien 2025

Am Donnerstag, den 18. September 2025, fand im Hörsaal 1 der Universität Wien der Privacy Ring 2025 statt. Unter dem Motto „Transparenz im Spannungsfeld des Datenschutzes“ wurden aktuelle Herausforderungen rund um Datenschutz und Privatsphäre in einer Welt, vorangetrieben durch technologische Innovation, diskutiert.

Renommierte Sprecherinnen und Sprecher aus dem DACH-Raum gaben spannende Einblicke in wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven. Im Anschluss bot eine lebhafte Podiumsdiskussion Gelegenheit zum vertieften Austausch, bevor die Teilnehmenden den Nachmittag bei einem informellen Get-Together ausklingen ließen.

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Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung geht es weiter: Der 15. Privacy Ring findet am 12.02.2026 in Liechtenstein statt! Weitere Details folgen in Kürze.

 

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DSB veröffent­licht Leit­faden zum Infor­mations­frei­heits­gesetz

Am 30. Juni 2025 legte die Datenschutzbehörde den finalen Leitfaden zum Informationsfreiheitsgesetz (IFG) vor. Das IFG räumt der Datenschutzbehörde eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Gesetzes ein, indem sie „Leitfäden und Angebote zur Fortbildung in datenschutzrechtlichen Belangen der Vollziehung der Informationsfreiheit“ bereitstellt.

Das IFG tritt am 1. September 2025 in Kraft. Es soll für Transparenz im öffentlichen Bereich sorgen und den Zugang zu Informationen von allgemeinem Interesse erleichtern. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung größerer Transparenz und Bürgerbeteiligung in Österreich. Es bringt aber auch neue Herausforderungen für die Adressaten, insbesondere im Hinblick auf Informations­manage­ment, Sicherheit und Datenschutz.

Das IFG normiert eine Verpflichtung zur proaktiven Veröffentlichung, der u.a. Legislative, Verwaltungsbehörden und Gerichte unterliegen. Private Stellen wie Stiftungen, Fonds und Unternehmen, die der Kontrolle des Rechnungshofes oder eines Landesrechnungshofes unterliegen, sind von dieser Verpflichtung ausgenommen. Sie müssen jedoch Zugang zu Informationen gewähren, wenn ein entsprechender Antrag gestellt wird.

Das Gesetz sieht einige Ausnahmen vor, bei denen der Zugang zu Informationen verweigert werden kann. Besonders für private Stellen ist es unbedingt notwendig, diese Fragen im Vorfeld zu klären und Unsicherheiten auszuräumen. Antragsteller können sich zur Berufung an das zuständige Bundes- oder Landesverwaltungsgericht wenden, wenn sie mit der Beantwortung nicht einverstanden sind. Für die Verweigerung einer Information muss die betroffene Stelle daher eine stichhaltige und nachvoll­zieh­bare Begründung liefern. Ein klar definierter interner Arbeitsablauf ist besonders wichtig, da zur Bearbeitung nur vier Wochen zur Verfügung stehen.

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Rückblick: Privacy Symposium Venedig 2025

Vom 12. bis 16. Mai 2025 fand in Venedig das Privacy Symposium 2025 statt, das sich als bedeutende Plattform für den internationalen Austausch über Datenschutz, Datenregulierung und innovative Technologien etablierte. 

Ein besonderes Highlight war die Podiumsdiskussion zum Thema „The Role of DPOs in AI Governance“, bei der Judith Leschanz, Geschäftsführerin der Secur-Data als Panelistin ihre Expertise einbrachte. Die Diskussion beleuchtete die wachsende Bedeutung von Datenschutzbeauftragten (DPOs) in der Steuerung und Überwachung von Künstlicher Intelligenz. Dabei wurden insbesondere die Herausforderungen und Verantwortlichkeiten von DPOs im Kontext von KI-Systemen thematisiert, einschließlich ethischer Überlegungen, Transparenzanforderungen und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

Insgesamt unterstrich das Privacy Symposium 2025 die zentrale Rolle des Datenschutzes in einer zunehmend digitalisierten Welt und förderte den Dialog zwischen Behörden, Fachleuten und Forschenden. Die Veranstaltung trug maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Datenschutzthemen zu schärfen und gemeinsame Strategien für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.

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Rückblick auf „KI MADE IN AUSTRIA – Chancen, Herausforderungen & Zukunftsperspektiven“

Gestern war es so weit: Gemeinsam mit OCG und goodguys GmbH haben wir einen spannenden Blick in die Zukunft der Künstlichen Intelligenz geworfen – und das mit einem klaren Fokus auf Innovation, Verantwortung und österreichische Perspektiven.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch OCG-Präsident Wilfried Seyruck wurde gleich zu Beginn klar: Die Dynamik rund um KI ist nicht nur ein technisches Thema, sondern auch ein regulatorisches. Judith Leschanz (Secur-Data) lieferte einen pointierten Einblick in den AI-Act und seine datenschutzrechtlichen Schnittstellen – praxisnah, verständlich und mit klarem Blick auf die Auswirkungen für heimische Unternehmen.

Im Anschluss präsentierte Josef Füricht (goodguys) eindrucksvoll, wie KI-Lösungen „Made in Austria“ bereits heute verschiedenste Branchen DSGVO-konform transformieren. Ein echtes Highlight für alle, die KI wirklich nutzen wollen!

Abgerundet wurde das Fachprogramm durch Martin Kandlhofer (OCG), der mit dem ICDL KI-Modul eine niederschwellige und praxisorientierte Einstiegsmöglichkeit in das Thema Künstliche Intelligenz vorstellte – ideal für alle, die ihre digitale Kompetenz gezielt ausbauen möchten.

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KI MADE IN AUSTRIA – Chancen, Herausforderungen & Zukunftsperspektiven

Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft. Doch welche Chancen ergeben sich für Unternehmen in Österreich, und welche Herausforderungen müssen bewältigt werden? Das Event KI Made in Austria bietet eine exklusive Gelegenheit, sich über bahnbrechende KI-Technologien und die neuesten regulatorischen Anforderungen zu informieren! Gemeinsam mit Secur-Data und dem österreichischen KI-Anbieter goodguys GmbH beleuchtet die OCG:

  • AI-Act im Fokus – Expert*innen erklären die neuesten regulatorischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf österreichische Unternehmen.
  • Revolutionäre KI in der Praxis – Der österreichische KI-Pionier präsentiert eine wegweisende Innovation und zeigt, wie sie DSGVO-konform Branchen transformiert.

Neben spannenden Fachvorträgen und Diskussionen bietet die Veranstaltung Networking-Möglichkeiten mit Branchenführern. KI Made in Austria richtet sich an Unternehmen, Start-ups und Entscheidungsträger*innen, die die Zukunft aktiv mitgestalten wollen.

Datum: 7. Mai 2025
Zeit: ab 16 Uhr
Ort: OCG, Wollzeile 1, 1010 Wien

Hier geht’s zur Anmeldung!

Programm:

  • Ab 15:30 Uhr Registrierung
  • 16:00 Uhr Begrüßung, OCG Präsident Wilfried Seyruck
  • 16:10 Uhr Vortrag AI-Act und Schnittstellen zum Datenschutz, Judith Leschanz, Secur-Data
  • 16:40 Uhr Vortrag KI-Lösungen in AnwendungJosef Füricht, goodguys
  • 17:10 Uhr Vortrag Ihr Einstieg in die Künstliche Intelligenz – Das OCG/ICDL KI Modul, Martin Kandlhofer, OCG
  • 17:40 Uhr Get-together mit Brötchen und Wein

Vortragende:

  • Mag. Judith Leschanz ist studierte Juristin und seit mehr als 20 Jahren im Bereich Datenschutz tätig. Sie hatte mehrere Managementpositionen im In- und Ausland der A1 inne und ist aktuell Datenschutzbeauftragte der A1 und Geschäftsführerin der Secur-Data Betriebsberatungs-Ges.m.b.H., Vizepräsidentin des EFDPO (European expert network of data protection officers) sowie Vorstandsvorsitzende des Vereins der österreichischen betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragen.
  • Dr. Josef Füricht ist einer der Gründer der goodguys gmbh, einem Unternehmen, das mit modernster generativer KI die digitale Zukunft gestaltet. Als Partner und Impulsgeber verantwortet er Vertrieb, Business Development und Projektabwicklung – und sorgt dabei für höchste Effizienz, Qualität und Effektivität in der Nutzung der GenAI-Produkte. Bei goodguys stehen zukunftsweisende SaaS-Lösungen wie der AI-Concierge, eine generische Agentic-Pipeline und ein Email basierter Antwort-Service im Fokus, die mit Hilfe von Technologien wie OpenAI wie auch anderen Playern (Online und OnPremises) am Markt realisiert werden. Josef Füricht verbindet technologischen Fortschritt mit strenger Einhaltung von Datenschutz- und AI-Act-relevanten Vorgaben, um nachhaltige Lösungen für den digitalen Wandel zu schaffen. So ebnet er und die goodguys den Weg in eine spannende, digitalisierte Zukunft.
  • DI Dr. Martin Kandlhofer arbeitet im Bereich Forschung, Innovation und internationale Projekte bei der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG). Er beschäftigt sich mit der Umsetzung und Evaluierung von Lehrkonzepten speziell im Bereich Robotik und Künstliche Intelligenz. Neben seiner Forschungs-, Review-, Editor und Publikationstätigkeit im Rahmen von verschiedenen internationalen und nationalen Projekten zum Thema Educational Robotics und Education in Artificial Intelligence (u.a. als Senior Researcher und Projektkoordinator im EU Projekt ‚EDLRIS – European Driving License for Robots and Intelligent Systems‘) absolvierte er Forschungsaufenthalte in Irland und den USA.
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Rückblick: Datenschutz-Praxisseminar 2025

Rückblick zum Datenschutz-Praxisseminar 2025

Das kürzlich abgehaltene Datenschutz-Praxisseminar der Secur-Data bot Fach- und Führungskräften eine umfassende Schulung zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie zur praktischen Umsetzung datenschutzrechtlicher Vorgaben. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Datenschutzbeauftragte, IT-Manager, Compliance-Beauftragte, Juristen und Unternehmensberater.

Seminarinhalte und Schwerpunkte

Das Seminar gliederte sich in zwei thematische Blöcke. Der erste Tag konzentrierte sich auf die rechtlichen Entwicklungen der DSGVO sowie bewährte Best Practices. Die Teilnehmenden erhielten eine detaillierte Einführung in die gesetzlichen Anforderungen und wurden über die neuesten nationalen und europäischen Entwicklungen informiert. Besonders die jüngsten Änderungen und ihre Auswirkungen auf Unternehmen wurden intensiv diskutiert, um ein solides Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

Am zweiten Tag lag der Fokus auf der praktischen Anwendbarkeit der Datenschutzregelungen im Unternehmensalltag. Neben Themen wie Informationssicherheit und technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) wurde auch das Verfahren vor der Datenschutzbehörde besprochen. Ein besonderes Highlight war die Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen DSGVO und Künstlicher Intelligenz (KI), die immer mehr an Bedeutung gewinnt. 

Die Teilnehmenden konnten praxisnahes Wissen zur effektiven Umsetzung der DSGVO und zur Stärkung der Datensicherheit erwerben.

Fazit und Zitat der Geschäftsführerin

Das Seminar bot den Teilnehmern nicht nur wertvolle Einblicke in aktuelle Datenschutzregelungen, sondern auch praxisnahe Lösungsansätze für den Arbeitsalltag. Frau Mag. Leschanz, Geschäftsführerin der Secur-Data, betonte die Relevanz solcher Seminare: „Datenschutz ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Unser Seminar hilft Unternehmen, sich auf die dynamischen Herausforderungen des Datenschutzes vorzubereiten und innovative Lösungen zu entwickeln.“

Mit praxisnahen Fallbeispielen und interaktiven Diskussionen war das Datenschutz-Praxisseminar ein voller Erfolg und unterstrich die Bedeutung einer fundierten Datenschutzstrategie für Unternehmen aller Branchen.

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Rückblick: 13. Privacy Ring in Luzern – Datenschutz @AI

Am 13. März fand in Luzern der 13. Privacy Ring zum hochaktuellen Thema Datenschutz und Künstliche Intelligenz (KI) statt. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen beleuchteten in spannenden Vorträgen die Herausforderungen und Chancen, die KI für den Datenschutz mit sich bringt.

Von den Auswirkungen auf KMU über das Zusammenspiel von DSGVO und AI Act, das noch viele offene Fragen in der praktischen Umsetzung aufwirft, bis hin zu einer wertebasierten Datenkultur Schweizer Prägung wurden zentrale Aspekte diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch erste Praxiserfahrungen aus dem Einsatz von KI in der Versicherungsbranche zur Schadenerfassung oder Prozessautomatisierung geteilt und mit dem Publikum diskutiert.

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden, einem österreichischen KI-Anbieter und einer Rechtsanwältin – ein wertvoller Austausch über die Zukunft von KI und Datenschutz.


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Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung geht es weiter: Der 14. Privacy Ring findet am 18.09.2025 in Wien statt! Weitere Details folgen in Kürze.

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IFG Compliance-Paket

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) wurde am 31. Jänner 2024 im Nationalrat beschlossen und tritt am 1. September 2025 in Kraft. Es markiert einen bedeutenden Schritt hin zu mehr Transparenz in Österreich und löst das bisher geltende Amtsgeheimnis weitgehend ab. Es wird ein moderner rechtlicher Rahmen für den Zugang zu Informationen geschaffen und das Vertrauen in staatliche Institutionen durch eine offene und transparente Verwaltung verstärkt.

Unser IFG Compliance-Paket unterstützt Sie umfassend bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und sorgt dafür, dass Ihre Organisation optimal vorbereitet ist. Unsere Expertise vereint rechtliches Know-how, strategische Beratung und praxisnahe Lösungen.

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Prozesse & Workflows: Analyse interner Anlaufstellen, Definition klarer Zuständigkeiten und Entwicklung effizienter Abläufe für Anträge nach dem Informationsfreiheitsgesetz
  • Schulung & Richtlinien: Erstellung praxisnaher Schulungsunterlagen und Checklisten zur schnellen Antragsprüfung
  • Antragsbearbeitung: Beratung zu Antwortstrategien und Bereitstellung von Musterdokumenten für unterschiedliche Szenarien
  • Dokumentation & Compliance: Entwicklung klarer Vorgaben zur Erfassung und Kategorisierung von Informationen
  • Strategische Beratung: Unterstützung bei der Begründung von Ausnahmen und der Interessenabwägung

Ihre Vorteile:

Sicherheit: Minimierung von Verfahrensrisiken durch klare Prozesse und strukturierte Dokumentation

Effizienz: Optimierte Workflows für die schnelle und einheitliche Bearbeitung von IFG-Anfragen

Mitarbeiterschulung: Sensibilisierung und Qualifizierung Ihres Teams für den professionellen Umgang mit Anträgen nach dem Informationsfreiheitsgesetz

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